Seit 1998 untersucht der Schwacke Markenmonitor die Beziehungsgüte zwischen Händler und Hersteller in Deutschland auf Basis von rund 1.000 Telefoninterviews mit Autohaus-Geschäftsführern. Wie die Ergebnissen des Markenmonitor 2014 zeigen, hat sich die Zufriedenheit der Autohäuser geringfügig von der Note 2,76 auf 2,73 verbessert. Zum Vergleich: 2012 wurde mit der Note 2,68 der bisherige Bestwert verzeichnet.

 

Am zufriedensten mit ihren Herstellern sind demnach die Smart-Händler (Zufriedenheit: 2,24) und die Porsche-Betriebe (2,31). Platz 3 bis 5 im Markenranking geht an Mercedes-Benz (2,33), Audi (2,35) und Jaguar Land Rover (2,38). Am unzufriedensten sind (wie im vergangenen Jahr) die Citroen-, Renault- und Fiat-Händler. Für eine Überraschung sorgte Opel: Der Rüsselsheimer Autobauer konnte die Zufriedenheit seiner Händler um 0,29 Punkte (Note 2,52) steigern.

 

Die Zufriedenheit über die Umsatzrendite legte im Vergleich zum Vorjahr generell um 0,15 Punkte zu und liegt nun bei der Note 3,35. Prof. Stefan Reindl, wissenschaftlicher Leiter der Studie: „Der Renditedruck im Neuwagenbereich konnte durch die positiven Service- und Gebrauchtwagen-Deckungsbeiträge kompensiert werden.“

 

Ebenso beurteilen die Markenhändler „Produkt und Marke“ (+ 0,11 Punkte), die Unterstützung bei der Gebrauchtwagenvermarktung (+ 0,17 Punkte), das Aftersales-Geschäft (+ 0,07 Punkte) sowie Netzpolitik und allgemeine Zusammenarbeit (+ 0,02 Punkte) etwas besser als im Vorjahr. Ein Minus von 0,06 Punkten gibt es allerdings bei der Vertriebspolitik.