Insgesamt produzierte das oberösterreichische Familienunternehmen im Wirtschaftsjahr 2013/14, das am 31.3. zu Ende ging, rund 3,7 Mio. Starterbatterien. Dies entsprach einem Rückgang um 4 %. Dass der Umsatz dennoch von 232 auf 233 Mio. Euro stieg, ist dem Trend zu Fahrzeugen mit Start-Stopp-Systemen zu verdanken. Für diese produziert Banner besonders leistungsfähige (und entsprechend teurere) Batterien mit AGM-Technologie, die bereits für ein Fünftel der gesamten Stückzahlen verantwortlich sind.
Auch bei Nutzfahrzeugbatterien konnte sich das Unternehmen, dessen Personalstand leicht von 760 auf 770 Mitarbeiter gestiegen ist, gut behaupten. Im Bereich der Industriebatterien sei „trotz zurückhaltender Investitionskonjunktur“ eine Stabilisierung des Umsatzes bei 25 Mio. Euro gelungen, berichtet der kaufmännische Geschäftsführer Andreas Bawart.
Im heurigen Wirtschaftsjahr hofft Banner naturgemäß auf ein branchenfreundlicheres Winterwetter. Darüber hinaus gibt ein neuer Erstausrüstungsauftrag eines Autoherstellers, der vorerst aber anonym bleiben will, Grund zum Optimismus. Auch eine brisante Entscheidung steht an: Entweder in Oberösterreich oder der Slowakei will das bislang ausschließlich in Linz-Leonding produzierende Unternehmen eine neue Fertigungsstätte errichten.
