Im Geschäftsjahr 2013 stieg der Umsatz der Bosch-Gruppe auf dem österreichischen Markt um 2,5 % auf 849 Mio. €. Wobei sich die einzelnen Geschäftsbereiche unterschiedlich entwickelten: „Im abgelaufenen Jahr konnte vor allem die gute Entwicklung in den Bereichen Kraftfahrzeugtechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik die marktbedingt schwierige Lage in der Industrietechnik ausgleichen“, sagt Dipl.oec. Klaus Huttelmaier, Alleinvorstand der Robert Bosch AG und Repräsentant der Bosch-Gruppe in Österreich.
Insgesamt erwartet Bosch in Österreich für 2014 ein Umsatzwachstum auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr. Geplant ist ein weiterer Ausbau der Aktivitäten in Österreich. Neben Ausgaben für Forschung und Entwicklung von mehr als 90 Mio. € stellte Bosch in Österreich 2013 zusätzliche Ingenieure ein. Damit beschäftigt das Unternehmen an den Standorten Wien, Linz und Hallein derzeit rund 700 Mitarbeiter im Entwicklungsbereich. Zu den wichtigsten Projekten zählen unter anderem die Entwicklung von Gaseinblasventilen für Großmotoren und die Funktions- und Softwareentwicklung für Motorsteuerungen für Motorräder.
Auch eine neue Zentrale hat die Bosch-Gruppe in Österreich im Vorjahr in 3. Wiener Gemeindebezirk bezogen. Dabei wurden vier Standorte in Wien zusammengefasst. Neben den Zentralfunktionen – auch für den mittel- und osteuropäischen Raum – sind am neuen Standort Gebäude Verwaltungs-, Vertriebs- und Entwicklungsbereiche angesiedelt. Nähere Informationen und Details lesen Sie in der kommenden Ausgabe der AUTO-Information Nr. 2221.
