Die Richtlinie 715/2007 verlangt von den OEMs den vollen Zugriff auf On-Board-Diagnose, Reparatur-und Wartungsinformationen in nichtdiskriminierender Art und Weise für alle Marktteilnehmer (einschließlich Werkstätten / Workshops). „Der Bundesinnung, unserem EU-Dachverband CECRA und der EU-Kommission ist es ein Anliegen, die aktuelle Umsetzung dieser Richtlinie aus der Praxis zu evaluieren. Daher wurde ein Projekt gestartet, in dem möglichst viele Marktteilnehmer um ihre Erfahrungen mit dem Zugang zu OEM-Informationen gebeten werden“, sagt Dipl.oec. Andreas Westermeyer, Referent in der Bundesinnung der Kraftfahrzeugtechniker.

 

Ziel der Studie ist es herauszufinden, wie gut das System in der Praxis funktioniert und welche Auswirkung dieses System auf den Wettbewerb hat. Insbesondere betrachtet werden soll hier die Situation, dass nun auch unabhängige Werkstätten vollständigen Zugang zu den relevanten technischen Fahrzeuginformationen haben (sollten) und wie sich das auf den Binnenmarkt, die Verkehrssicherheit und Umwelt auswirkt.

 

Unter www.surveymonkey.com/s/Fragebogen_fuer_Werkstaetten kann an der Umfrage bis 30.5. teilgenommen werden, wobei versichert wird, dass alle Antworten selbstverständlich vertraulich behandelt werden. „Wir begrüßen diese Aktion, denn sie dient auch der Qualitätssicherung für unsere Betriebe“, sagt Komm.-Rat Friedrich Nagl, Bundesinnungsmeister der Kfz-Techniker.