Begründet wird die Forderung Nemeths, der auch Geschäftsführer des Autohauses Ing. Nemeth GmbH in Eisenstadt ist damit, dass Burgenlands Betriebe verstärkt über steigenden Wettbewerbsdruck klagen würden. Schwarzarbeit und illegale Arbeitstrupps würden bei den heimischen Unternehmen gerade in der Grenzregion für eine ungleiche Ausgangssituation sorgen. Speziell an Wochenenden sei das Burgenland ein „Pfuscherparadies“.
Auch die Automobilbranche leide unter dem Pfusch, etwa bei §57a Überprüfungen, bei denen Fahrzeuge kein Pickerl mehr erhalten, in den Werkstätten die dafür notwendigen Reparaturen nicht durchführt werden und die Zulassungsbesitzer nach kurzer Zeit aber wieder mit reparierten Fahrzeugen in die Autowerkstätten zurückkehren würden.
Nemeth fordert, „dass die Polizei in die Schwarzarbeitskontrolle eingebunden wird, und nicht nur bestehende Firmen von der Finanzpolizei besucht werden.“ Es wäre leicht möglich, dass die Exekutive im Auftrag der Bezirkshauptmannschaft aktiv werde. „Einfache Kontrollen von Ausweisen und Arbeitsgenehmigungen würden bereits genügen“, sagt Nemeth.
