Angesichts „leicht gestärkter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen“ erwartet der Stuttgarter Konzern im heurigen Jahr Umsatzzuwächse von 3 bis 5 %. „Zugleich wollen wir unser Ergebnis weiter verbessern“ erklärte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung, bei der Bilanzpressekonferenz. Er verwies darauf, dass im ersten Quartal bereits ein um 7 % höherer Umsatz als im Vergleichszeitraum des Vorjahres erwirtschaftet worden sei.

 

Im gesamten Jahr 2013 konnte Bosch den Umsatz (bei leicht veränderter Berechnungsweise) um 3,1 % auf 46,1 Mrd. Euro steigern. Das EBIT wurde von 2,1 auf 2,8 Mrd. Euro verbessert, sodass die Umsatzrendite von 4,7 % auf 6 % stieg. Musterschüler war dabei der – für zwei Drittel des gesamten Geschäftsvolumens verantwortliche – Bereich Kraftfahrzeugtechnik: Hier wurde ein Umsatzplatz um 6,7 % auf 30,6 Mrd. Euro verzeichnet. Das EBIT wuchs von 1,33 auf 2,36 Mrd. Euro, was einer Steigerung der Umsatzrendite von 4,6 % auf 7,7 % entsprach.

 

Damit, so der für das Kfz-Geschäft verantwortliche Geschäftsführer Wolf-Hennig Scheider, seien aber noch nicht alle Möglichkeiten ausgereizt: Sowohl beim automotiven Umsatz als auch beim Ertrag gebe es weitere Wachstumspotenziale. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die fortschreitende Automatisierung. Ab dem Jahr 2025, meint man bei Bosch, könnten die Autos auf unseren Straßen völlig selbstständig unterwegs sein. Das „teilautomatisierte Fahren auf der Autobahn“ soll bereits 2020 Realität werden.