Der Generalsekretär des ARBÖ, Mag. Gerald Kumnig, und der Verbandsdirektor des ÖAMTC, Dipl. Ing. Oliver Schmerold, präzisierten die Pläne einer gemeinsamen Zukunft der Autofahrerclubs. „Gründe für einen Zusammenschluss gibt es genug“, ist Schmerold überzeugt und erklärt: „Hauptgrund jedoch war, dass wir zu viele Mitglieder für zu wenig Mitarbeiter und der ARBÖ zu viele Mitarbeiter für zu wenig Mitglieder hatte.“ Kumnig fügte hinzu: „Mit dieser Fusion lösen wir auf einen Schlag viele Probleme“.
Wie genau der neue Name lauten wird steht noch nicht fest, es gäbe jedoch zwei Favoriten verraten beide. Welcher Name schlussendlich über den dann rund 2,4 Mio. vertretenen Österreichern stehen wird, ist Zukunftsmusik, nicht jedoch die Schattenseiten des Zusammenschlusses.
Dr. Willi Nowak vom VCÖ sieht die Sache kritisch: „Wenn 2,4 Mio. Autofahrer nun an einem Strang ziehen, sind wir Zugfahrer eine leicht zu vernachlässigende Minderheit für die Politik“, und gibt zu bedenken: „Früher hat man sich ja quasi durch die verschiedenen Meinungen neutralisiert. Aber jetzt? Fehlt nur noch, dass der MFU (Mobilität.Forum.Umwelt) gemeinsame Sache mit dem neuen Club macht.“
