„Richtigen“ Rennfahrern ist die GT Academy eher selten ein Begriff. Motorsport-affine Computerspieler hingegen wissen was sich hinter diesem Begriff verbirgt. Zur Erklärung: Jedes Jahr haben Spieler der Gran Turismo Serie von Sony die Möglichkeit auf der PlayStation gegen tausende andere Gegener in einem virtuellen Ausscheidungskampf gegeneindander anzutreten. Den Siegern winkt nach einer Fahrerausbildung ein Cockpit in einem echten Tourenwagen.

 

Jann Mardenborough schaffte diesen Traum schon 2011. Er setzte sich auf der Konsole gegen seine Mitbewerber durch. Der Weg führte über das Nissan Ausbildungsprogramm zu Rennen mit GT-Autos, Le Mans Prototypen und Einsitzern wie verschiedenste Formelautos. Aktuell erreichte er einen zweiten Platz bei der TRS-Einsitzer-Meisterschaft in Neuseeland und fuhr auch in Le Mans 2013 schon einen Podiumsplatz ein.

 

Nun steht Mardenborough mit dem Einstig ins Aufbauprogramm des Infiniti Red Bull Racing Teams kurz vor dem Durchbruch in der Formel 1. „In dieser Siason habe ich die Chance, noch mehr Leute in diesem Sport zu beeindrucken, die darüber entscheiden, wer es in die Formel 1 schafft und wer nicht. Und dafür werde ich alles geben!“, meinte der Nachwuchsrennfahrer.

 

Die Rennspielserie Gran Turismo startet mit dem ersten Titel schon 1997. Aktuell ist es eine der realistischsten Rennsimulationen auf dem Markt mit über 1.200 orginalgetreuen Fahrzeugen. Viele Renn-Einsteiger bereiten sich auf erste Einsätze oder Profis auf neue Strecken vor.