Nach einem mehrwöchigen nach eigenen Angaben reibungslosen Dauertest am Hamburger Standort von Airbus stellte Karabag die erste marktreife induktive Ladesäule vor. „Wir haben uns gefragt, was Autofahrer am meisten nervt. Die Antwort ist klar: das Tanken. Da geht es auch den Fahrern von Elektroautos nicht anders“, sagt Sirri Karabag. Das Hantieren mit Kabeln und Steckern – möglicherweise auch noch bei Regen oder bei Schnee und Schneematsch – sei dabei nicht nur unnötig kompliziert, sondern nicht selten mit Ängsten verbunden.

 

Bei der induktiven Ladung wird auf der Seite der Ladesäule ein kräftiges Magnetfeld aufgebaut. Dieses Magnetfeld wird dann vom Fahrzeug – durch eine sogenannte Ladeplatte hinter dem Nummernschild – wieder in elektrische Energie umgewandelt und in der Batterie gespeichert. Es fließen keinerlei Ströme von der Ladesäule ins Auto. Das E-Auto fährt zum Aufladen einfach mit dem Nummernschild leicht an den beweglichen Schlitten der Ladesäule, der Ladevorgang startet dann automatisch. Die Ladestation hat eine Ladeleistung von 3 kWh, was in etwa der Ladeleistung einer Haushaltssteckdose entspricht, die Ladezeit für E-cars würde zwischen 8 und 12 Stunden betragen.