Wie machen die beiden das? Knappe 30 Euro für ein Set mit Blinkblink-Lotion fürs Cockpit, Schäummich-Schaum für die Sitzpolsterung, Blitzeblank-Reiniger für klare Sicht, noch zwei Faserschmeichler-Tücher (wie originell) für Lack und Glas dazu, das alles in eine Aufbewahrungstasche gesteckt und „selbst ist die Autofahrerin“!
Eine tolle Studie dazu demaskiert eine komplette Fahrzeugreinigungsindustrie zu Putztrotteln, denn Frauen haben demnach andere Anforderungen an die Pflege ihrer Autos, wie sie schreiben. Nun will ich gar nicht Produkt, Vertriebsweg und Verfügbarkeit von „Starlet Car Cleaning“ hinterfragen, das gibt es ja ohnehin nur für Autofahrerinnen, möchte aber den Begriff Starlet definieren. Normalerweise ist der Begriff jungen weiblichen Schauspielerinnen mit guten Karrierevoraussetzungen zuzuordnen. Wo ist hier die besondere Prägung, wo liegt den beiden Wienerinnen die „Putz“welt zu Füßen?
Beim Produkt setzen die Starlets auf Bewährtes von Alfred Bergers B2000-Autoreinigungsangebot. Der eine oder andere Autohändler wird einer Autokäuferin bei Übergabe eines Fahrzeugs das Reinigungstascherl auf den Fahrsitz legen und dann? Das Feedback in der Branche hält sich in Grenzen und in Einzelhandelsketten findet sich das Tascherl auch nicht. „Putz“ige Versprechungen mit Augenaufschlag. Ihre Präsenz beschränkt sich schlussendlich auf profane Dinge wie eben das Putzen und Selbstdarstellung. Wisch und weg!
