Mit 3,468 Mrd. Euro lag das Neugeschäftsvolumen im Kfz-Leasing 2013 beinahe exakt auf dem Niveau von 2012. Bei den Neuverträgen wurde ein Rückgang um 2,4 % auf 151.139 Stück verzeichnet, dafür gab es beim Vertragsbestand mit 477.450 Stück (plus 2,8 %) einen neuen Rekord. „Beim Bestandsvolumen haben wir mit 7,444 Mrd. Euro den zweithöchsten Wert nach 2008 verzeichnet“, berichtete Vizepräsident Dr. Alexander Nekolar bei der Jahrespressekonferenz des Verbands Österreichischer Leasinggesellschaften (VÖL).

 

Im Fuhrparkmanagement wurden zwar deutlichere Rückgänge bei Neugeschäftsvolumen (minus 10,1 %) und Neuverträgen (minus 12,3 %) verzeichnet, dafür erreichte der Bestand mit 75.472 Verträgen (plus 4,4 %) ebenfalls ein Rekordhoch. Nicht nur bei großen Unternehmen sei die Auslagerung der Fahrzeugflotten „nach wie vor sehr gefragt“, so Nekolar: „Auch Klein- und Mittelbetriebe wissen immer häufiger einen Full-Service-Provider in Sachen Mobilität zu schätzen.“

 

Heuer rechnet der VÖL mit einem mindestens stabilen Leasingjahr. Um der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der Branche Rechnung zu tragen, will Präsident Dr. Michael Steiner ein 7-Punkte-Programm umsetzen. Darin enthalten ist eine Forderung, die im Kfz-Gewerbe auf viel Gegenliebe stoßen wird – nämlich jene nach dem generellen Vorsteuerabzug für betrieblich genutzte Fahrzeuge. „Die Einschränkung auf einige wenige ‚Fiskalfahrzeuge’ ist sachlich nicht im geringsten nachvollziehbar“, so Steiner.