Exakt 1,575.480 Audi-Neuwagen wurden im Vorjahr weltweit ausgeliefert, das ist ein Plus von 8,3 Prozent im Vergleich zu 2012: „Damit haben wir das Ziel von 1,5 Millionen Stück, das wir uns eigentlich für 2015 vorgenommen haben, schon zwei Jahre früher erreicht“, sagte Audi-Vorstandsvorsitzender Prof. Rupert Stadler bei der Jahresbilanzpressekonferenz in Ingolstadt am 11. März.

 

Wachstumstreiber war im Vorjahr wieder das Geschäft in China, wo die Zahl der Auslieferungen um 17 % auf 491.989 Stück stieg. In den USA (158.061) gab es ein Plus von 7,7 %. Größter Markt für Audi blieb aber weiterhin Europa mit 732.278 Auslieferungen, auch wenn im Vorjahr aufgrund der schwierigen Situation vor allem in Südeuropa ein Minus von 2,4 % registriert wurde. Vom Marktrückgang war übrigens auch Österreich betroffen; der Absatz sank im Vorjahr um 6,52 % auf 19.547 Stück. Dafür läuft es für die Marke mit den vier Ringen in Österreich heuer wieder besser: In den ersten beiden Monaten betrug das Plus 7,48 Prozent.

 

Auch insgesamt erwartet man bei Audi heuer ein weiteres Wachstum: Erstmals sollen die weltweiten Umsätze auf mehr als 50 Mrd. Euro steigen; 2013 waren 49,9 Mrd. gewesen.

 

Aufgrund der hohen Investitionen in neue Werke (z.B. in Györ/Ungarn, China und Mexiko), der Probleme mit Wechselkursen und der geringen Zinsen der liquiden Mittel erreichte das Vorsteuerergebnis des Audi-Konzerns im Vorjahr 5,3 Mrd. €; das Finanzergebnis sank im Vorjahr um 50 % auf 293 Mio. €.