"Wir rufen alle dazu auf, laut zu hupen wenn sie gerade an der Hypo vorbeifahren. Wir wollen für das Debakel nicht zahlen und werden uns Gehör verschaffen“, lassen die Initiatoren der Aktion Facebook-User wissen. Was ihnen bereits über 1.000 „Likes“ einbrachte.

 

Mag. Thomas Jank, Landesgeschäftstellenleiter des ARBÖ Kärnten appelliert an die Vernunft der Autofahrer: „Hupen ist aber nur dann erlaubt, wenn es die Verkehrssicherheit erfordert. Eine heikle Situation, werden dadurch auch Kinder, Fußgänger und Radfahrer erschreckt und verunsichert, obwohl keine Gefahrensituation vorliegt.“

 

Der ARBÖ rät Autofahrern das geltende Hupverbot zu beachten, denn es drohen empfindliche Strafen (Lärmerregung bzw. Verstoß gegen Lärmschutzbestimmungen) von bis zu 726 €. „Im konkreten Fall liegt ja keine Gefahr für Personen beziehungsweise für die schwächeren Verkehrsteilnehmer vor, die durch das Hupen abgewendet werden könnte. Es könnte wirklich teuer werden, wenn man erwischt wird“ sagt ARBÖ-Rechtsexpertin Mag. Christine Krandl.