Gleich vorweg, einen besseren Kollegen wie ihn muss man einmal suchen. Darüberhinaus war er aber nicht nur das, sondern er war auch ein Freund. Ich selbst durfte jahrelang ein Zimmer im Verlag mit ihm teilen. Er selbst bezeichnete sich arbeitsmäßig als Büffel. Er verfasste in einem Tempo Texte, dass die Tastatur nur so rauchte. Redaktionsintern legendär waren seine sogenannten Verheber, die natürlich vom Lektorat korrigiert wurden.
In puncto sozialem Engagement konnte so manch einer eine Scheibe von Lutz abschneiden. So war er beispielsweise für den „Uhudla“ und den „Augustin“ tätig. Für ein Raunen innerhalb des Raiffeisen-Konzerns sorgte im letzten Jahr sein Werk „Schwarzbuch Raiffeisen“, in dem Missstände des Bankenriesen aufgezeigt werden.
Neben seinem fixen Beruf als Fachredakteur war er stets literarisch aktiv. Nach seiner Pensionierung beim A&W-Verlag war Lutz noch freischaffend bei uns tätig. Lutz Holzinger wäre am 15. 2. 70 Jahre alt geworden. Wo auch immer du jetzt bist, du wirst sicher auch dort Herzlichkeit an den Tag legen.
