Scharfe Kritik übt Schirak nicht nur am Verhandlungsstil. Bereits einvernehmlich ausverhandelte Punkte seien plötzlich als null und nichtig zu betrachten gewesen. Letztendlich seien trotz diverser Vorwahlversprechen, keine Massensteuern einführen zu wollen, ebensolche beschlossen worden.
Es stelle sich die Frage, wie weit Autofahrer sich diese Abzocke noch gefallen lassen, denn die Schmerzgrenze der Auto fahrenden Steuerzahler sei längst überschritten worden. Aufgrund der Unsummen, welche der Staat aus dem Automotiven Bereich kassiere, dränge sich der makabere Vergleich auf, dass immer mehr Melkkühe zum Schlachtvieh degradiert werden.
Daher denke die Branche völlig zu Recht auch über sicht- und spürbare Protestmaßnahmen als letztes legales Mittel gegen den Autosteuerwahnsinn nach. Vielleicht könnten lautstarke Proteste auch noch Schlimmeres verhindern: Angesichts des Damoklesschwerts Hypo müssen Autofahrer – aus leidiger Erfahrung – weiteres Ungemach in Form von Steuererhöhungen fürchten. Unschwer zu erraten, wen „Anpassungen“ wie etwa eine mögliche neuerliche Erhöhung der Mineralölsteuer einmal mehr treffen würden...
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