8.800 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren – darunter auch 1.000 Österreicherinnen und Österreicher – wurden im Rahmen der Studie „Unser Auto von Morgen“ von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) befragt. 49 % der Europäer wünschen einen schnellen Internetzugang im Fahrzeug, wobei das Internet mittlerweile nicht ausschließlich ein Thema bei Jüngeren ist.
Tatsächlich ist der Anteil der Interessierten bei den 40- bis 49-Jährigen in Europa am höchsten (53 %), während nur 46 % der 18- bis 29-Jährigen diesen Wunsch hegen. Zurückhaltender zeigen sich in dieser Frage die Österreicher: Nur 35 % zeigen Interesse an schnellem Internet im Auto.
Ein völlig anderes Bild zeigt sich bei den Sicherheitsfunktionen wie frühzeitige Gefahrenerkennung und aktives Eingreifen des Autos in brenzligen Situationen: 83 % der befragten Österreicher sind diese besonders wichtig (Europa: 82 %). Ebenso befürworten 83 % (Europa: 82 %) den „e-Call“, der nach einem Unfall automatisiert einen Notruf abgibt. Auf Platz zwei sehen 79 % der Österreicher Informationsangebote in Form eines intelligenten Stauvermeidungssystems (Europa: 77 %), gefolgt von der Darstellung relevanter Verkehrsinformationen auf der Windschutzscheibe (Österreich: 65 %, Europa: 68 %). Wenig abgewinnen (21 %) können die Österreicher einem Auto, das als rollendes Büro fungiert.
„Die Internet-Vernetzung im Auto wird in Zukunft also weniger durch On-Board-Unterhaltung als vielmehr durch Komfort- und Sicherheitsaspekte getrieben werden“, sagt Petra Hollendonner, Country Manager von AutoScout24 in Österreich.
