Laut den Berechnungen des Marktbeobachters werden sich im Zuge der für 1.3. angekündigten Steuererhöhung rund 5.700 von knapp 7.800 im Vorjahr in Österreich neu zugelassenen Fahrzeugtypen verteuern. Beim überwiegenden Teil dieser Modelle wird der Bruttopreis um bis zu 5 % steigern, bei immerhin 300 Typen werden Erhöhungen von bis zu 15 % prognostiziert.
Im Durchschnitt aller Fahrzeugtypen erwartet Eurotax Mehrkosten von 320 Euro. „Enorm“ werde der Mehrpreis bei gewissen Luxusfahrzeugen sein, doch auch Volumenmodelle seien betroffen: So würden sich drei Viertel der 100 meistverkauften Fahrzeugtypen verteuern. Im Durchschnitt werde der Preis der „Top 100“ ab März um jeweils 210 Euro höher ausfallen.
„Die Neuberechnung der NoVA hat massive Auswirkungen nicht nur auf Luxusautos und Fahrzeuge mit starken Emissionen. Unsere Analysen zeigen, dass der größte Teil der volumenstarken Modelle ebenfalls negativ betroffen ist“, erklärt Heiko Haasler, Generaldirektor von Eurotax Österreich. Er beziffert die Mehrbelastungen, die „zur Unzeit“ auf die Autokäufer (und in weiterer Folge auf den Autohandel) zukommen, mit insgesamt 101 Mio. Euro.
