Robinson, der in seinem Grazer Autohaus die Marken Mazda und Kia vertritt und darüber hinaus im Mineralöl- sowie im Immobiliengeschäft aktiv ist, stößt vor allem die enorme Diskrepanz zwischen den vor der Nationalratswahl getätigten Versprechen und den nunmehrigen politischen Handlungen sauer auf. Im Folgenden geben wir seinen Leserbrief im Wortlaut wieder:
„Die von großen Teilen der Bevölkerung zu Recht kritisierten Steuerbelastungen stellen der neuen/alten Regierung ein echtes Armutszeugnis aus. Aber mehr war ja wohl nicht wirklich zu erwarten. Phantasielosigkeit und Realitätsverweigerung zeichnen für ‚Entfesselungskünstler & Co’ den Weg vor: in das nächste Wahldesaster, spätestens in fünf Jahren. Auch die Wirtschaft protestiert zum Teil heftig gegen die neuerliche Steuer-Abzocke, aber das wird zu wenig sein. Dabei könnten gerade Parlamentarier aus den Reihen der Wirtschaft ihrer Aufgabe als Volksvertreter leicht gerecht werden, in dem sie endlich einmal ein klares Zeichen setzen: DAGEGEN STIMMEN! Wie wäre es damit? Natürlich wird das (wieder) nicht passieren, denn Klubzwang und Sesselklebermentalität sind viel wichtiger als Format zu zeigen.“
