Burkhard W. Ernst, ein ansonsten gemäßigter Standesvertreter, schlägt vor, dass sich jeder im Fahrzeuggremium (Industrie, Handel) ein Mitglied aus dem Finanzausschuss vornimmt (siehe unten angefügtes PDF) und jeweils ein 4-Augen-Gespräch führt, um klar zu machen, dass es im Verharrungsstandpunkt der Regierung nun zu Kampfmaßnahmen kommen wird.
Als zweitgrößte Branche des Landes könne man sich von der Regierung nicht weiter bieten lassen, immer wieder als Melkkuh verwendet zu werden und im Vorfeld Vereinbarungen, die mit der Fahrzeugwirtschaft getroffen wurden, im Ministerrat oder vom Kabinett für nichtig zu erklären.
Ernst: „Wozu haben wir im Jänner entsprechende Verhandlungen geführt und uns auf ein Procedere geeinigt?“ Eine Großdemonstration auf dem Wiener Ballhausplatz gilt bei der Branchenspitze als letztes Mittel, sich gegen das Steuerdiktat der Regierung zu Wehr setzen zu können. In den Landesgremien regt sich Widerstand in Form angekündigter Parteiaustritte. Die Autohändler sehen die Vorgangsweise der Regierung ignorant, zukunftsvergessen und perspektivlos.
