„Gerade Fahrzeuge der Oberklasse wurden schon bei der letzten Erhöhung in Folge der Loipersdorfer Regierungsklausur ganz besonders stark belastet und haben seitdem mit signifikanten Verkaufsrückgängen zu kämpfen“, kritisiert Schirak, Einzelhandelssprecher im Bundesgremium des Fahrzeughandels. Würde nun die „Deckelung“ der NoVA bei 30 % wegfallen, käme dies bei manchen Fahrzeugen einer Preissteigerung im deutlich zweistelligen Prozentbereich gleich. Damit einhergehen würde eine „schwere wirtschaftliche Schädigung der gesamten Kfz-Branche bis hin zur Existenzgefährdung in einzelnen Fällen“.

 

Schirak hofft, in den nächsten Tagen doch noch einen Kompromiss bei der NoVA-Deckelung der NoVA erzielen zu können. Schlechter sieht es in Sachen motorbezogener Versicherungssteuer aus – dabei sind von deren Erhöhung nicht nur die Fahrer von Oberklassefahrzeugen, sondern überhaupt alle österreichischen Autofahrer betroffen.

 

Angesichts dieser „populistischen Geldbeschaffungsmaßnahmen“ würde sich Schirak mehr Unterstützung bei seinem Kampf gegen die politischen Windmühlen wünschen. Schließlich handle es sich nicht nur um ein Thema des Autohandels: „Konsumentenschutz kann sich nicht darauf beschränken, Kundinnen und Kunden vor Fehlleistungen von Unternehmen zu schützen, sondern muss auch die Bürgerinnen und Bürger vor Ausbeutung durch den Staat zu schützen.“