Zwei Männer, ein Ziel: Die in Österreich ohnehin schon hohe Kfz-Steuerbelastung soll nicht noch weiter steigen. Aus diesem Grund hat Michael Ortner auf Facebook eine Gruppe gegründet, die mittlerweile bereits „Likes“ im sechsstelligen Bereich vorweisen kann. Maximilian Divischek wiederum betreibt im Internet einen kostenlosen NoVA-Rechner und tritt für den erleichterten Import von Gebrauchtfahrzeugen ein.

 

Unter dem Eindruck der geplanten Kfz-Steuererhöhungen haben sich die beiden Aktivisten zusammengetan und über 2.000 Unterschriften gesammelt. Diese wurden am 24. 1. an Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer übergeben. Im Zuge dessen habe es einen „kurzen Meinungsaustausch“ gegeben, berichtet Divischek: „Die nachfolgenden Gespräche mit den Nationalratsabgeordneten Michael Pock (Neos) und Waltraud Dietrich (Team Stronach) waren sehr hilfreich für die weitere politische Vorgehensweise.“

 

Wenngleich der endgültige Beschluss der Mehrbelastungen näher rückt, geben sich Ortner und Divischek noch nicht geschlagen. In Kürze soll es die Möglichkeit geben, auch online Unterstützungserklärungen zu unterzeichnen. Bereits für morgen (29. 1.) ist ein weiterer Termin bei Parlamentspräsidentin Prammer geplant, an dem voraussichtlich auch Nationalratsabgeordnete der Oppositionsparteien FPÖ, Neos und Team Stronach teilnehmen werden.

 

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