„Sie haben auch nicht nur ein Messer zuhause“, beschreibt Horx das Problem rund um die Wahl aktueller Fahrzeuge. „Viel zu oft werden Autos an für sie völlig unpassenden Orten verwendet. Was sucht ein 2,5 Tonnen SUV mit über 300 PS und 20 Liter Verbrauch in einer Stadt, mit engen Parkplätzen und Stop-And-Go-Verkehr“, gibt der Trendforscher zu bedenken.

 

Laut Horx argumentieren deren Besitzer oft damit, diese für Ausflüge oder aufgrund des großen Raumangebotes zu benötigen. „Dabei werden gerade bei Städtern meist doch 85 Prozent der Wege im urbanen Verkehr zurückgelegt, zum Beispiel um die Kinder in die Schule zu bringen, zur Arbeit zu gelangen oder einkaufen zu fahren. Hier ist ein Elektroauto viel praktischer und günstiger.“

 

Auch Horx fährt mit einem Renault ZOE elektrisch. „Wenn wir wirklich einmal in die Berge fahren, dann mieten wir uns einfach ein passendes Auto, nämlich einen Geländewagen. Und wenn wir viel zu transportieren haben, dann nehmen wir einen Kastenwagen.“ So sieht Horx die Verwendung der Fahrzeuge viel effizienter und günstiger und rechnet mit einem deutlichen Marktanteil an E-Fahrzeugen in den kommenden Jahren.