Manche Firmen können sich die Mitarbeiter aussuchen. Ferrari kann aus dem Vollen schöpfen. Mehr als 5300 Hochschulabsolventen haben sich in den letzten Wochen für das Ferrari „Graduate Program“ beworben. Die Akademiker kommen teilweise von den prestigeträchtigsten Universitäten der Welt, darunter die Oxford University, das MIT in Boston und die Tsinghua Universität in Peking.

 

Der Sportwagenbauer sucht fünf Kandidaten, die nach einem sechsmonatigen Praktikum einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten sollen. Aus den tausenden Bewerbern wurden bisher 96 Kandidaten in einem Online-Auswahlverfahren ausgewählt, die im Februar zu einer zweitätigen Evaluation nach Maranello eingeladen werden.

 

Ferrari wurde in den vergangenen Jahren vom „Great Place to Work Institute“ mehrmals zum „besten Arbeitgeber Europas“ ernannt. Die Beratungsfirma bewertet unter anderem das Vertrauen von Arbeitnehmern in die Geschäftsführung, Förderungsangebote am Arbeitsplatz, die Begeisterung der Beschäftigten und die Qualität des Arbeitsklimas. Ausgezeichnet werden nur jene Unternehmen, die "eine mitarbeiterorientierte Arbeitsplatzkultur mit wirtschaftlichem Erfolg verbinden".