„Die Anzahl der Neuzulassungen von Pkw verzeichnete mit insgesamt 319.035 Stück gegenüber dem Vorjahr eine Abnahme von 5,1 % und liegt damit 17.000 Einheiten unter dem Vorjahresergebnis, wo 336.010 Pkw neu zugelassen wurden“, sagt Dr. Peter Laimer, verantwortlich für die Kfz-Zulassungsstatistik bei der Statistik Austria.

 

Bis auf die Monate Jänner (+3,5 %), Juli (+1,0 %), Oktober (+1,6 %) und Dezember (+13,1 %) seien die Pkw-Neuzulassungen deutlich rückläufig gewesen, teilweise mit zweistelligen Rücklaufraten in den Monaten Februar (-11,7 %), März (-18,1 %) und Mai (-10,2 %). In Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Situation sei dies „ein respektables Ergebnis, das sechstbeste, das je erzielt wurde“, so Laimer.

 

Fast alle Segmente mit Ausnahme der Kompakt-SUV seien leicht rückläufig gewesen, wie Importeurssprecher Dr. Felix Clary sagte, der sich für 2014 „unter dem Aspekt von akkordierten und maßvollen Steuererhöhungen rund ums Auto“ sowie einer prognostizierten leichten Konjunkturbelebung vorsichtig optimistisch zeigt: „Wir erwarten für 2014 einen Gesamtmarkt von 320.000 Einheiten.“

 

In dieselbe Kerbe schlägt auch BGO Komm.-Rat Burkhard Ernst: „Dr. Clary und ich sind heuer einer Meinung, was die prognostizierte Zahl von 320.000 Einheiten betrifft.“ Wie Ernst betonte habe sich Österreich „in den letzten fünf Jahren der Krise, die andere EU-Staaten wesentlich härter getroffen hat, noch gut halten können.“

 

Gleichzeitig forderte Ernst die Politik auf, von weiteren Kfz-Steuererhöhungen und Belastungen Abstand zu nehmen: „Wir werden für unsere Kundinnen und Kunden und unsere 450.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dagegen mit aller Kraft ankämpfen.“