Die beiden wesentlichen Treiber seien die Entwicklung neuer Modelle und alternativer Antriebe (45 bis 50 % der Investitionen) sowie zusätzliche Produktionskapazitäten in aufstrebenden Märkten (35 bis 45 %). Wie aus der Studie hervorgeht habe der Zugang zu externer Finanzierung und die Einschätzung von Investoren für Autohersteller vor dem Hintergrund des enormen Kapitalbedarfs große Bedeutung.
Attraktive Renditen für die Investoren seien Unternehmen, die entweder ihre globalen Skalenvorteile konsequent ausspielen oder auf Premiumfahrzeuge setzen, erwirtschaftet worden, während Hersteller mit Mischstrategien deutliche geringere Erträge erzielten.
„Unsere Studie zeigt, dass es insgesamt vier Gruppen von Herstellern gibt - doch nur zwei davon sind aus Kapitalmarktsicht überzeugend“, kommentiert Andreas Tschiesner, Leiter der deutschen Automobilberatung von McKinsey, die Ergebnisse. Die Märkte würden besonders effektive Volumenhersteller und Premiumanbieter honorieren. Diese beiden Gruppen werden sich den Großteil des erwarteten Gesamtgewinns der Branche von 79 Mrd. € im Jahr 2020 sichern können.
