Befragt wurden 200 Unternehmern, darunter Autobauer, Lieferanten, Händler, Finanzdienstleister, Einzelhandelsfirmen und Anbieter für Mobilitätsdienstleistungen aus 28 Ländern. „Die anhaltende Sorge der Kunden hinsichtlich Treibstoffeffizienz und Umweltverschmutzung zwingt die Hersteller, sich in naher Zukunft auf Plug-in-Hybrid- und Brennstoffzellentechnologien zu fokussieren“, sagt KPMG Partner Yann-Georg Hansa.
Gleichzeitig zur Entwicklung der Technologien für Elektrofahrzeuge setze die Autoindustrie auf die Verkleinerung von Verbrennungsmotoren, um die aktuellen Marktanforderungen zu erfüllen, wie 76 % der Befragten angeben. Batterietechnologien werden laut Umfrage hingegen von 59 % für wichtig erachtet. Der größte Teil der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen werde in Japan, den USA, Europa und in den BRIC-Staaten den Plug-in-Fahrzeugen zugesprochen.
Oberste Priorität habe für die heutigen Käufer ein langlebiges Auto mit niedrigem Spritverbrauch, was von insgesamt 92 % der befragten Unternehmen bestätigt wurde. Auch die neuesten Sicherheitsanforderungen seien für Kunden immer noch entscheidend für den Autokauf, wie 79 % meinen.
Befragt wurden die Unternehmen auch über die Zukunft des Automobilhandels. Etwas mehr als die Hälfte (53 %) glaubt, dass die traditionellen Modelle des Autohandels nicht für den zukünftigen Markt geeignet sind. Ausschlaggebend dafür ist, dass der Onlinehandel und die Bedeutung von Händlern mit vielen Marken im Angebot deutlich zunehmen werden, wie 71 % glauben.
