Die im Budgetplan der neuen Bundesregierung umrissenen Steuer- und Abgaben-Erhöhungen werden die Staatseinnahmen voraussichtlich nicht erhöhen, glaubt das MFU. Statt der erhofften Mehreinnahmen durch die NoVA sei mit einem verstärkten Ausweichen der Käufer zum Gebrauchtwagensektor und daher mit entsprechenden Verlusten bei den NoVA-Einnahmen zu rechnen.

 

„Der eklatante Mangel an volkswirtschaftlichem Verständnis und die Unkenntnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge sind erschreckend und bedauerlich“, sagt Importeurssprecher und MFU-Initiator Dr. Felix Clary.

 

Die Steuererhöhungen würden auch zahlreiche Jobs gefährden. „Bei einem möglichen Schrumpfen des Marktes droht der Verlust von Arbeitsplätzen. Dies muss vom Staat ebenfalls aufgefangen und finanziert werden, ich sehe dafür aber kein Budget im Regierungsabkommen“, so BGO und MFU-Sprecher Komm.-Rat Burkhard Ernst.

 

Auch Familien hätten unter den Belastungen zu leiden: „Praktisch jede in Österreich besitzt ein Auto. Wo liegt der Sinn, einerseits die jährliche Kfz-Steuer zu erhöhen und andererseits den Menschen im Gegenzug ein paar Euro Kinderbeihilfe draufzulegen. Die Familien müssen wegen dieser Steuererhöhung Geld ausgeben, dass sie durch die Beihilfen nicht wieder hereinbekommen“, so Clary.