Der letzte Futura Classic, ein Rechtslenker des Typs FHD-104/365 geht an den Londoner Reiseveranstalter Anderson Travel.
Als der Futura, der die Marke Bova bekannt machte, Anfang September 1982 auf den auf den Markt kam, waren die herausragenden Merkmale vor allem die konsequente Standardisierung in den Varianten FH (hoch) und FL (niedrig), die einen guten Preis möglich machte. Die Wiedererkennbarkeit war durch den „Bauch“ an der Front und das flache, schnörkellose Heck gegeben. 1994 kam mit dem FHD 15 Magnum ein 15-Meter-Dreiachser auf den Markt, dem 1996 der FHD 14 Magnum mit 13,6 Metern Länge folgte. Das niedrige Futura-Eigengewicht machte auch einen 12,7 Meter langen Zweiachser möglich. Das letzte Facelift – bei dem die Wölbung der Front flacher und auch der Innenraum überarbeitet wurde – erhielt der Futura 2006 mit der Einführung der Euro-4- und Euro-5-Motoren. 2007 ergänzte der nur 10,4 Meter lange FLD 104 das Programm, 2008 wurde der zehntausendste Futura ausgeliefert.
Seit Einführung des neuen Futura kennzeichnet der Namenszusatz Classic den traditionellen Bova-Bus, der künftig nur noch als Gebrauchtbus eine wertstabile Größe und Teil des umfassenden VDL-Programms ist: Das reicht vom Kleinbus bis zum Doppeldecker.
