Gemäß dem Firmennamen konzentrierte sich GWi seit der Gründung im Juli 2009 auf den Import von Gebrauchtfahrzeugen, die wiederum an heimische Autohäuser weiterverkauft wurden. Damit war ein entsprechender Zwischenfinanzierungsbedarf verbunden, der jahrelang auch gedeckt werden konnte: „Vor kurzem hat aber unser Finanzierungspartner, die Santander Consumer Bank, eine neue Risikobeurteilung des Auslandsgeschäftes vorgenommen“, berichten Roller und Weiss. Die nunmehr deutlich strengeren Bedingungen hätten „nur sehr wenige Lieferanten“ erfüllen können: „Ohne internationalen Zukauf ist die Basis für unser Geschäftskonzept weggebrochen.“
Über das Unternehmen wurde daher am 13. 12. auf eigenen Antrag ein Insolvenzverfahren eröffnet. Eine Weiterführung ist nicht geplant. Roller und Weiss, die in der Branche für ihr Fachwissen und ihre Lieferantenkontakte weithin geschätzt werden, wollen interessierten Händlern jedoch auch in Zukunft beratend zur Seite stehen.
