Nach dem Bekanntwerden des Regierungsprogramm sollen entgegen anderslautenden Wahlversprechen auch die Autofahrer zur Sanierung des Budgets beitragen. Wichtigste, mögliche Änderungen sind die Anhebungen bei NoVA und motorbezogener Versicherungssteuer sowie beim Sachbezug der Privatnutzung von Firmenfahrzeugen.
Dabei ist zum Beispiel die motorbezogene Versicherungssteuer bei Mittelklasse- und Familienfahrzeugen schon jetzt um über 80 Prozent höher als im Nachbarland Deutschland. Der Sprecher der Automobilimporteure, Dr. Felix Clary und Aldringen, sieht hier nicht nur die Außendienstmitarbeiter bestraft, die den Pkw auch privat nutzen dürfen, sondern wirft der Regierung vor, sich nicht mit der Branche oder Autofahrerclubs über „solch einschneidende Maßnahmen abgestimmt zu haben“.
Komm.-Rat Burkhard W. R. Ernst, Bundesgremialobmann der Fahrzeughändler, bringt dies auf den Punkt: „Die Katze ist also aus dem Sack. Die Autofahrer werden wieder zur Kasse gebeten. Obwohl vor der Wahl versprochen wurde, keine neuen Massensteuern einzuführen.“
