Der frühere Eurotax-Vertriebsdoyen Helmut Pommermayr hüllt seine Kritik an den politisch Verantwortlichen in feine Ironie: „Das Versprechen, keine neuen Steuern einzuführen, wurde doch gehalten. Als gelernter Österreicher weiß man, dass es lediglich um eine ‚Anpassung’ bestehender Steuern geht.“ Zudem sei es „zweifellos das kleinere Übel, auf einen Liter Sekt 1 € Steuer einzuheben als auf eine andere Flüssigkeit.“
Wie wäre es, statt vorgeblicher „Lastersteuern“ auf Auto, Alkohol und Zigaretten die „in trauter Einigkeit beschlossenen Verdopplung der Parteienförderung“ zurückzunehmen? Diesen Vorschlag meint Pommermayr ernst. Wir schließen uns gerne an, hegen aber – ebenso wie unser Leserbriefschreiber – nur wenig Hoffnung auf Erfolg.
