Rund 317.000 Neuzulassungen am Ende dieses Jahres, rund 317.000 Einheiten am 31. Dezember 2014: Geht es nach den Schätzungen von Alain Favey, dem Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding, wird sich der Neuwagenabsatz in Österreich im kommenden Jahr nicht allzu stark verändern. Es sei denn, die kolportierten NoVA-Erhöhungen der Bundesregierung (über die zu Redaktionsschluss noch keine gesicherten Angaben vorlagen) machen diese Berechnungen des österreichischen Marktführers zur Makulatur.
Grundsätzlich ist man bei der Porsche Holding – dem mit großem Abstand mächtigsten Autohändler Europas – mit dem Absatz des zu Ende gehenden Jahres zufrieden, wörtlich spricht Favey nach den Jahren der steten Expansion von einer Zeit der Konsolidierung.
Die Ergebnisse im Einzelnen: In Österreich wurde mit 35,8 % der höchste Marktanteil der Volkswagen-Marken aller Zeiten erreicht. In Osteuropa, wo der Gesamtmarkt um 4,9 % sank, stieg der Anteil der Porsche Holding von 15,0 auf 16,0 %. Als wichtig erwies sich auch die Ausweitung der Aktivitäten auf Kolumbien und Chile. Durch die Zuwächse dürfte der gesamt Neuwagen-Absatz der Porsche-Holding von 588.200 (2012) heuer auf 590.000 Stück steigen.
