Nun schreibt Importeurssprecher Dr. Felix Clary im Zusammenhang mit der angekündigten NoVA-Erhöhung richtigerweise von einer „Massensteuererhöhung“ und damit auslösend von einem „entgegengesetzten Schritt“ zur Erneuerung des Fahrzeugbestandes mit weniger Emissionen.

 

Schön geschrieben die Aussendung samt dem Vorwurf an die Politiker, ihre Wahlversprechen nicht zu halten. Und wen rührt das? In Wirklichkeit niemanden, denn die Politiker wollen ohnehin das Auto von der Straße haben und nachdem die Statistik Austria keine Bestandsbereinigung veröffentlicht, stehen auch alle Tageszulassungen und Exporte als heimischer Verkaufserfolg in den Statistiken.

 

Da frage ich mich nur, wie dann die realen Verkaufszahlen und die Werkstattauslastungen permanent zurückgehen können, wenn eh alles so toll verläuft. Ich weiß schon die Marketingabteilungen der Markenvertretungen in heller Aufruhr, wegen der angekündigten NoVA-Erhöhung Vorziehkäufe per Sonderaktionen zu ventilieren – die Vienna Autoshow im Jänner 2014 ist eine ideale Bühne, dies den Konsumenten zu verklickern.

 

Die Schicksale von Chevrolet, Daihatsu, Saab scheren einen den Teufel, auch wenn die Entwicklungen klar den Marktüberfluss dokumentieren. Also machen wir weiter so. Der Hersteller will die geschönten Zahlen haben und die Politiker freut es, mit den „Umweltvergiftern“ Tabak, Alkohol und Auto locker neue Steuern draufzusetzen. Daran sind wir wohl selber schuld!