Steindl folgt Julius Schmalz (68) nach, der sein Amt zurücklegte. „Wir müssen alles daran setzen, die Unternehmer in Österreich zu stärken“, so Steindl, der auch Impulse für die Wirtschaft etwa in Form eines Handwerker- oder Sanierungsbonus fordert. „Alle, die Wohlstand und Sicherheit fordern, müssen die dafür nötigen Wirtschaftsprozesse akzeptieren.“
Eine Absage erteilte Steindl den Plänen der Grünpolitikerin LH.-Stv. Astrid Rössler, zum Schutz der Gesundheit Tempo 80 auf der Autobahn im Bereich der Stadt Salzburg einzuführen. Außerdem stören ihn die „Angriffe auf den Individualverkehr“.
Steindl kann auf eine Bilderbuchkarriere in der Kfz-Branche zurückblicken: 1978 startete er als Verkäufer im Autohaus Neuhofer in Kuchl, bereits zwei Jahre später avancierte er zum Geschäftsführer und übernahm sechs Jahre später mit dem Kfz-Techniker Leonhard Mayr den Mercedes Kfz-Betrieb von Neuhofer.
Vier Jahre später erfolgte die Übernahme von 95 % der Fissthaler GmbH in Oberndorf (Ford). 1993 erwarb Steindl das Autohaus Scheidinger (Ford, Hyundai und Subaru) im Herzen von Salzburg.
