Sie geht unter anderem auf Anträge der Autobank AG/Wien und des Autohausinhabers Christoph Gersters zurück. Die Vorwürfe gegen Nagel lauten auf Betrug und Unterschlagung von Geld und Fahrzeugen sowie Betrug an Kunden im Zusammenhang mit Verkäufen von Autos, die Nagel gar nicht gehörten, in die Schweiz. Er soll in Zusammenarbeit mit einer Partnerfirma im schweizerischen Rheintal Verkaufserlöse unterschlagen haben. Dort sollen Verkauf und Zulassung möglich gewesen sein, ohne die als Sicherheit bei österreichischen Banken hinterlegten Typenscheine auszulösen.

 

Von den Vorwürfen betroffen sein soll ausschließlich Heinz Nagel persönlich (über dessen Vermögen Mitte Oktober aufgrund von Steuerschulden aus der ehemaligen Selbständigkeit ein Konkursverfahren eröffnet worden war), jedoch weder seine Söhne noch sein Vater, der ebenfalls Heinz Nagel heißt.

 

Der Betroffene war dieser Tage als Standortleiter der 2013 gegründeten Auto Gerster & Nagel GmbH/Koblach (Ford), bei der er weder Geschäftsführer noch Teilhaber war – laut Wirtschaftspresseagentur fristlos – entlassen worden.