Mag. Lydia Ninz war eine der wenigen Frauen in Führungspositionen in der heimischen Auto-Branche; sie hatte den Job an der Spitze des ARBÖ im Juni 2011 nach dem Ausscheiden von Peter Stuppacher übernommen (und war damals unter 142 Bewerbern ausgewählt worden).

 

Die 58-Jährige gebürtige Südtirolerin hatte jahrelang als Wirtschaftsjournalistin (APA, „Standard“) gearbeitet und vor ihrem Sprung an die Spitze des Autofahrerklubs dessen Pressestelle geleitet. Sie will in den kommenden Tagen für eine geordnete Übergabe an Mag. Gerald Kumnig sorgen und danach ihren Resturlaub konsumieren, ehe sie sich ins Privatleben zurückzieht. Kumnig, ein 48-jähriger Kärntner, hatte als Jurist und anschließend als Geschäftsführer des ARBÖ an der Seite von Ninz gearbeitet.

 

Diese bisherige Position von Kumnig wird vorläufig nicht nachbesetzt. Um das 4-Augen-Prinzip zu bewahren, wurde Ing. Hermann Klein zum geschäftsführenden Vizepräsidenten gewählt. ARBÖ-Präsident bleibt wie bisher Dr. Heinz Hofer.