„Es ist erfreulich, dass die meisten Fahrzeuge gute bis sehr gute Werte bei der Insassensicherheit vorweisen können“, fasst ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang zusammen. Die Schwächen der mit vier Sternen beurteilten Fahrzeuge liegt vor allem im Fußgängerschutz, wo keines der „Vier-Stern-Autos“ über 58 Prozent hinaus kommt. „Notwendig wäre ein Wert von mindestens 60 Prozent, aber auch die Fahrzeuge mit fünf Sternen kommen hier nur knapp darüber hinaus.“ ergänzt Lang.
Der VW T5 erreichte hier nur 32 Prozent, was fatale Folgen für den Passanten im Falle eines Zusammenstoßes hätte. Aber auch beim Pfahltest, der einen seitlichen Aufprall gegen einen Baum oder Laternenmasten simuliert, sieht der ÖAMTC Experte vor allem beim Mazda 3 und im BMW i3 Aufholbedarf.
Weitere Schwachstellen findet man im BMW i3, Nissan Note, VW T5 und Maserati Ghibli beim Heckaufprall, da hier laut Lang „speziell das Genick der Fahrzeuginsassen belastet wird.“
