Er war bereits davor im Rundfunk in Wien tätig gewesen, bevor er ab 1957 mit der Fernsehsendung „Schach dem Tod“ und der Nachfolge-Sendereihe „Verkehrsrundschau“ beim autofahrenden und autointeressierten Publikum fast 20 Jahre lang mit Verkehrs- und Verkehrssicherheitsthemen bekannt wurde.

 

Das Konzept von „Schach dem Tod“ war relativ einfach: Senger lud Exekutivbeamte ins Studio ein, die den Zuschauern das richtige Verhalten im Straßenverkehr beibrachten. Aufgelockert wurden die Sendungen mit Neuheiten aus der Automobilszene.

 

Unsere Abbildung zeigt eine Schallplatte, auf der man sich Fahrschulausbildung mit Fritz Senger ins Heim holen konnte. In dem weiter unten zum Anklicken bereitgestellten Video erzählt Senger aus seinem Leben.

 

Dass Senger viel für die Verkehrssicherheit bewirkt hat, bestätigt auch der langjährige ARBÖ-Präsident Dr. Herbert Schachter. Senger machte eine breitenwirksame Sendung im modernen, von Bildungsinhalten geprägten Österreichischen Rundfunk-Fernsehen daraus, bevor für die mit der nach dem 2. Weltkrieg in der Zeit des Wirtschaftswunders aufkommenden Massenmotorisierung entstehenden Probleme bei anderen überhaupt Bewusstsein entstand.