Das Auto soll nicht mehr nur den Ruf als böser und lauter Umweltverschmutzer haben. Es tut doch auch viel Gutes, das weiß nur keiner – so der Tenor der Gründungsmitglieder des Forums  Mobilität.Freiheit.Umwelt. (MFU), Autoimporteur-Sprecher Dr. Felix Clary und Aldringen und Handels-Gremialobmann Komm.-Rat Burkhard W. R. Ernst. „Die Kfz-Wirtschaft ist die zweitgrößte Branche nach dem Tourismus“, so Ernst, „wir fürchten uns nicht, aber wir wollen gemeinsam auftreten.“

 

Zum Auftakt präsentierte das  MFU einige interessante Zahlen und Ergebnisse einer Studie, die extra dafür durchgeführt worden ist. Einige Daten im Überblick: Die Automobilwirtschaft trägt 5,5 % direkt zum BIP bei, bringt rund 43 Mrd. Euro an Umsatzerlösen, sorgt für 450.000 Arbeitsplätze, meldet mehr als 200 Patente jährlich an und bewirkt pro Jahr 15 Mrd. Euro Steuerbeitrag.

 

Ziel der Kampagne, so Clary, sei eben vor allem die Aufklärung darüber, was Autowirtschaft alles vermag. Die positive Darstellung des in Verruf geratenen Automobils. Und man wolle an die Politik in diesem Zusammenhang zudem gewisse Forderungen stellen: Eine Vereinfachung der NoVA, Vorsteuerabzug für alle betrieblichen genutzten Fahrzeuge und eine Anhebung der Luxustangente von 40.000 auf 50.000 Euro.

 

Nicht verraten wurde, wer außer den oben genannten Vertretern noch aller hinkünftig beim MFU dabei sein wird. Bundesinnungsmeister Komm.-Rat Friedrich Nagl etwa erklärte am Rande der Veranstaltung, man habe bisher noch keinen unterschriftsreifen Vertrag erhalten. Auch warum weder ÖAMTC noch ARBÖ teilnehmen, obwohl deren Interessen nahezu ident mit jenen des MFU sind, wurde nicht geäußert.