Bei Betrachtung der Referentenliste für die am Donnerstag (7.11.) anberaumte Presseveranstaltung in Wien kommen Zweifel auf. Neben Dr. Christian Helmenstein, Economica Institut für Wirtschaftsforschung, Dr. Felix Clary, Sprecher der Automobilimporteure und Burkhard Ernst, Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels, fehlt nach dem Geschmack von namhaften Branchenkennern zum einheitlichen und nachhaltigen Auftritt in der Öffentlichkeit Friedrich Nagl, Bundesinnungsmeister der Kfz-Techniker.
Zumindest auf diesen drei Säulen aufgebaut, könne im Schulterschluss mit Rosam erstklassiges Lobbying die Leitbranche Automobilwirtschaft in der Öffentlichkeit wieder jene Geltung erhalten, die sie in ihrer volkswirtschaftlichen Leistung, in ihrem fiskalen Beitrag und in ihrer innovativen Dynamik erbringt. Jeder 9. Arbeitsplatz in Österreich sei auf die österreichischen Fahrzeug- und Zulieferindustrie zurückzuführen.
8 Mrd. € werden vom Staat durch den Automobilverkehr eingenommen, rund 15 Prozent der Umsatzsteuer (im weiteren Sinn 3,1 Mrd. €) figuriert aus der Automobilwirtschaft: 3 Mrd. € lohnbezogene Steuern und Abgaben, 4,2 Mrd. € Mineralölsteuer, 1,7 Mrd. € Motorbezogene Versicherungssteuern, 1,6 Mrd. € Mauten inkl. Vignette ergeben ohne Berücksichtigung der Körperschaftssteuer weitere 12 Mrd. € Beitragsleistung durch die Automobilwirtschaft.
