Im vergangenen Monat stiegen die Pkw-Anmeldungen in der EU um 5,4 % auf exakt 1.159.066 Stück. Kumuliert liegt der Markt zwar noch um 3,9 % im Minus, doch sieht man bei der CECRA „erste Anzeichen für einen Aufschwung am europäischen Autosektor“. Übertriebene Hoffnungen will Präsident Jean-Paul Bailly aber nicht wecken: „Wir befinden uns noch immer in einem schweren Sturm, wenngleich er etwas abgeflaut sein könnte.“
Bei der CECRA weist man vor allem darauf hin, dass die Markterholung in den vergangenen Monat mit zahlreichen Kurz- und Eigenzulassungen erkauft wurde. Viele Hersteller würden ihre Vertragshändler dazu anhalten, Fahrzeuge „unter sehr nachteiligen Bedingungen“ anzumelden. Daher würden viele Zulassungen „nicht die tatsächlichen Verkäufe wiederspiegeln“, die Händlererträge seien nach wie vor sehr niedrig.
Ähnlich ist das Bild in Österreich, wenngleich Komm.-Rat Mag. Dr. Gustav Oberwallner, heimischer Vertreter im CECRA-Vorstand, von Besserung spricht: „Die im ersten Halbjahr für den Neuwagen problematische Vermarktung der im Vorjahr massiv forcierten Kurzzulassungen klingt schrittweise aus. Erste Anzeichen wie die wieder länger werdenden Lieferfristen sprechen ebenfalls für eine Stabilisierung des Marktes.“
