Autos als „rollende Smartphones“ sollen vor allem jünger Käuferschichten ansprechen, dennoch, so sagt puls Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner, könnten durch den unaufhaltsamen Einzug des Internet in Fahrzeuge ältere Käufer verschreckt werden, wie durch die aktuelle Studie belegt werde.

 

Dieser liegt eine Befragung von 1.011 Autokäufern zu Grunde. 55 % der jüngeren Käufer wünschen vernetzte Fahrzeuge mit Internet-Funktionen, bei über 50-jährigen schmilzt dieser Anteil dagegen auf 31 %. Gleich 64 % der über 50-Jährigen lehnen vernetzte Fahrzeuge ab, unter den bis 30-jährigen Käufern dagegen sind es nur 40 %.

 

„Vor dem Hintergrund, dass der durchschnittliche deutsche Autokäufer mittlerweile die 50 überschritten hat sollte die Automobilbranche sensibel und gezielt die Internetfunktionen im Auto herausstellen, die für Jüngere und Ältere interessant sind“, so Weßner. Ähnliches gilt wohl auch für den österreichischen Markt.

 

Wie sich bei der Befragung zeigte, spielen vor allem Sicherheitsinformationen wie Gefahrenwarnung oder der automatische Notruf bei einem Unfall, aber auch aktuelle Verkehrsmeldungen in Echtzeit für Jüngere und Ältere gleichermaßen eine große Rolle. „Daher sollten Automobilhersteller und Händler zunächst den Focus auf die einfache und verständliche Darstellung des Nutzens von Sicherheitsfunktionen legen, wenn sie Jüngere und Ältere für Connected Cars gewinnen wollen“, so Weßner.