Das 1972 gegründete, vielfach prämierte Autohaus mit den Marken Alfa, Fiat, Lancia, Jeep, Abarth, KIA, Mazda und den Zweiradmarken Vespa und Piaggio vermarktet mit seinen 50 Mitarbeitern pro Jahr 1.300 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge. Jetzt wurde das 17.500 m2 große Firmenareal um weitere 1.700 m2 bebauter Fläche erweitert.
„Meisingers automobile Wohlfühloase“ besticht durch die Integration der Hanglage in die Gebäudlichkeit, wie es Festredner Prof. Hannes Brachat auf den Punkt brachte. Sein Resümee: ein besonderes Flair der Transparenz, mit lichter Weite, in sensibel abgestimmten Farbnuancierungen, einer einmaligen Vielfalt an direkten und indirekten Lichteffekten, mit individuellen Markenzonen, ferner die Eigenmarke prägende Stil- und Designelemente, konnte sich Tochter Eva Meisinger, Architektin, hier im Sinne ihres Vaters verwirklichen.
Der Firmenslogan heißt bedeutungsschwer „Nur Autos im Kopf“. Tochter Teresa, Juristin, sie ist seit 2007 aktiv mit in der Geschäftsführung, will den multifunktionalen Raum aktiv für Konzerte, kleines Theater, für Public Viewing, Vorträge u.a.m. nutzen. Ein Bistro bildet einen Kommunikationsknoten zwischen Kunden und Mitarbeitern im Autohaus.
„Auch abends, am offenen Kaminfeuer!", bestand Meisingers stilistisches Highlight gleich zur Eröffnungsfeier die Feuertaufe. Die letzten Gäste verließen zur Freude der Eigentümerfamilie um 5 Uhr am nächsten Morgen die Veranstaltung. „Hinter allem steckt immer ein überlegter praktischer Nutzen“, so das Kalkül der Architektin.
Der Bereich der Dialogannahme wurde neu konzipiert und um einen Annahmeplatz erweitert, der lange in „Schwarz“ polierte Annahme-Counter dominiert den Platz. Und es wäre nicht Markus Meisinger, der am Ende unter seinem selbst auferlegten 3-Mio-Investitionslimit geblieben ist.
