Immer einen Techniker zum Präsidenten zu haben, bringt Vorteile. Im Fall von Honda sind das große Summen für die Forschungs- & Entwicklungsabteilung. Diese hat mit dem CR-V 1.6 i-DTEC ein SUV hinbekommen, das wenig Sprit aber viel Gepäck schluckt. Durch die Gewichtsersparnis von insgesamt 116 Kilogramm im Vergleich zum 2,2-Liter-Diesel konnten zudem Verbesserungen am Fahrwerk vorgenommen werden, die somit nicht ins Gewicht fallen.
Christian Schaden, Honda Austria-Car-Divisionsleiter zu den Prognosen für Österreich: „Von den 1.000 Einheiten CR-V pro Jahr sollen 25 % auf den neuen Diesel entfallen. 90 % der Kunden werden Neukunden aus anderen Segmenten sein, egal ob aus dem C-, D-, E- oder MPV-Segment. Auch bei den Honda-Kunden rechnen wir mit vielen Umsteigern, davon eher vom Jazz als vom Civic, da die Leute dessen hohe Sitzposition schätzen.“
Der erste CR-V Diesel in Kombination mit Frontantrieb kommt am 19. Oktober nach Österreich und liegt preislich auf dem Niveau des 2,0 Benziners. „Da hilft uns das Steuersystem“, so Schaden. Der Einstieg beginnt bei 27.470 Euro.
