Eine Reihe von Ursachen erschweren dem Teilehandel wie den Freien Werkstätten ihr Geschäft: Ausufernde Aktivitäten der Hersteller, um die Kunden in ihren Vertragsbetrieben zu halten, treffen speziell in Ballungsräumen – nicht nur in Wien – auf eine autofeindliche Haltung, die zu Maßnahmen führt, die den Autofahrer veranlassen, sein Auto weniger zu fahren. Daher werden speziell die älteren Autos weniger kaputt, sagt Jordan.
Er appellierte an die Hersteller, das „wenn es Leben schützt“, prinzipiell gute System eCall, das ab 2015 für jedes produzierte Auto vorgeschrieben ist, als offenes System zu gestalten. „Wenn das Fahrzeug ausschließlich in die Markenwerkstätten des Herstellers geroutet wird, habe der Kunde nicht mehr die freie Wahl“, so Jordan. Analog sei die stetige Verlängerung der Garantie zu werten. Die Tendenz habe sich verstärkt, dass die Hersteller die ganze Lebenszeit des Autos abdecken wollen. Der freie Teilehandel werde Verstöße aufgreifen und dagegen vorgehen.
