Wer sich in Deutschland derzeit für einen Neuwagen entscheidet, kommt bei vielen Modellen günstig weg. Der aktuelle Rabattindex des Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen hat den Spitzenwert von 134 Punkten erreicht.
Die einzelnen Index-Komponenten im Detail: Die Kundenvorteile bei aktuell 465 Sonderaktionen sind (jeweils im Vergleich zu August) um 0,1 auf 12,9 % gestiegen. Die Anzahl der Eigenzulassungen erhöhte sich um 4,4 auf 29,6 %. Die durchschnittliche Händler-Ermäßigung auf die beliebtesten 30 Modelle ist um 0,3 auf 20,1 % gesunken.
Unter den Top-Schnäppchen sind Modelle der Marken Citroën (DS5 minus 8.297,– Euro), Chevrolet (Cruze minus 4.744,–), Fiat (Punto minus 4.196,–), Honda (Jazz minus 3.753,–) und Mazda (Mazda 5 minus 5.868,–). Die Preisvorteile betragen dabei bis zu 36,5 %, sämtiche Aktionen finden sich im Bereich Leasing und Finanzierung.
Fazit der Studie: „Während sich die Prognosen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung verbessern, bleibt der deutsche Automarkt schwierig und rabattgetrieben“, so Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des CAR. „Der Rabattwettbewerb scheint zwar schwächer zu werden, Autos werden aber wohl auch in Zukunft nur mit höheren Abschlägen verkauft werden. Die Strukturen ändern sich – das Auto wird von Jüngeren nüchterner betrachtet und Preis-orientierter gekauft. Nahezu zeitgleich mit höheren Rabatten teilt VW mit, dass es weiter Sparanstrengungen plant. Der Margendruck im deutschen Automarkt macht sich offensichtlich auch bei den Controllern bemerkbar.“
