Rund 2.000 Personen besuchten am 20. und 21. September 2013 die Freiluftschau rund um das Wiener Burgtheater. Von 20 Ausstellern wurden dabei Elektrofahrzeuge, Ladetechnologien und Dienstleistungen präsentiert. Auch Verkehrsministerin Doris Bures und Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner ließen sich einen Besuch nicht nehmen.
Der Veranstalter „Austrian Mobile Power“, ein Zusammenschluss von insgesamt 40 Unternehmen, meldete anlässlich der Schau einen „Aufwärtstrend der E-Mobilität in Österreich“. Der vermeintliche Boom fußt freilich vor allem auf dem stark steigenden Interesse an Elektrofahrrädern: 2011 wurden rund 30.000 „E-Bikes“ verkauft, im Vorjahr waren es bereits 45.000 Stück. Dagegen wurden 2012 nur 427 reine Elektroautos und 2.171 Hybridfahrzeuge neu zugelassen.
Angesichts der mangelnden Ladeinfrastruktur handle es dennoch um eine „erfreuliche Entwicklung“, meint Heimo Aichmaier, Geschäftsführer von Austrian Mobile Power: Nun gelte es, einerseits die Verwendung von Elektrofahrzeugen in Flotten und andererseits den Infrastrukturaufbau voranzutreiben. „Aus unserer derzeitigen Sicht sind mit maximaler Unterstützung rund 70.000 Ladepunkte bis 2025 zu erreichen“, so Aichmaier. Derzeit gebe es dagegen erst 2.000 Ladestellen, darunter rund hundert „intelligente“ E-Tankstellen.
Werden die Rahmenbedingungen geschaffen, ist man bei Austrian Mobile Power von einem baldigen Massenmarkt für Elektrofahrzeuge überzeugt: 2020 könne „jedes fünfte neu zugelassene Auto ein umweltfreundliches E-Mobil sein“.
