Von Jänner bis Juli sind die Pkw-Neuzulassungen um 7,2 % zurückgegangen. Die NoVA-Einnahmen seien jedoch gleichzeitig auf 888 Mio. Euro „geradezu explodiert“, teilte der ARBÖ kürzlich per Aussendung mit. Dies wäre fast dreimal so viel gewesen wie im vergangenen Jahr.

 

Eine Rückfrage beim Finanzminsterium ergibt, dass offensichtlich irgenwdo in der Kommunikation Zahlen vertauscht wurden. In den ersten 7 Monaten des heurigen Jahres seien durch die NoVA exakt 273,7 Mio. Euro eingenommen worden, hält Pressesprecherin Mag. Daniela Kinz fest – um 33 Mio. Euro oder 10,8 % weniger als im Vergleichszeitraum 2012. Für das Gesamtjahr hat das Ministerium aus der NoVA 530 Mio. Euro budgetiert, das wären 22,6 Mio. Euro oder 4,4 % mehr als 2012.

 

Autofahrer und -branche müssen sich freilich nicht nur mit der NoVA, sondern auch mit der Kfz-Steuer (heuer auf 50 Mio. € veranschlagt), der Mineralölsteuer (4,47 Mrd. Euro), der motorbezogenen Versicherungssteuer (1,72 Mrd. Euro) sowie diversen weiteren Belastungen bis hin zum Autobahnpickerl herumschlagen. Nicht nur beim Arbeitskreis der Automobilimporteure sieht man daher die Zeit für eine Vereinfachung der Kfz-Besteuerung gekommen: Entsprechende Konzepte liegen schließlich schon seit Jahren in diversen Schubladen.