Die Fuso-Geschichte beginnt 1932 in Japan mit dem Kleinbus B46.

 

31 Jahre später läuft der erste Canter 1963 vom Band und läutet damit den Beginn einer einzigartigen Fahrzeuggeschichte ein. Ihm folgen bis heute weit mehr als 4 Mio. Fahrzeuge.

 

Der 1. Canter wurde im März 1963 präsentiert: Der Name Canter wurde für den Frontlenker-Lkw T720 mit 2 t Nutzlast gewählt, weil er – dem Fahrzeugcharakter entsprechend – Ausdauer und Spritzigkeit eines Pferdes symbolisiert.

 

Nach 5 Jahren Produktionszeit wurde im Juli 1968 mit der völlig neu konstruierten T90-Reihe die 2. Generation des Canter präsentiert. Alle Modelle waren mit dynamischen und kraftvollen Hochleistungsmotoren ausgestattet (55 kW-Diesel- oder 66/70 kW-Benzinmotor), die dem Canter zu den besten Beschleunigungs- und Höchstgeschwindigkeitswerten seiner Klasse verhalfen.

 

1973 erschien die dritte Canter-Generation in Form der T200-Reihe mit umfassenden Änderungen an allen Komponenten einschließlich der Fahrerhausfront. Im Oktober 1985 brachte der Hersteller die komplett neu entwickelten Modelle FE 3 und FE 4 der 5. Canter-Generation auf den Markt, die bei aller Solidarität und Robustheit überaus komfortabel zu fahren waren.

 

2001 erfolgte ein Facelift mit Designänderungen an Frontgrill und Scheinwerfern. Aufgrund geänderter europäischer Abgasvorschriften wurden neue Euro 3-Motoren für den Canter eingeführt. Außerdem war ABS in den Modellen 544, 649 im 659 nun serienmäßig.

 

Mit 1. Juli 2006 wechselt der Vertrieb des Canter in Österreich von Wolfgang Denzel AG/Wien zu Mercedes-Benz Österreich VertriebsgmbH/Salzburg.

 

Ab September 2006 erweitern vier drehmomentstarke, wirtschaftliche Euro-4-Motoren das Produktangebot.

2011 präsentiert man im Canter das erste Doppelkupplungsgetriebe in einem Lkw, einen neuen aufbaufreundlichen Rahmen in 6 Varianten, ein neues Fahrerhaus mit verfeinertem Bedienkonzept und einen innovativen Antriebsstrang.

2011 erhöht die Daimler AG ihren Anteil an MFTBC auf nunmehr 89,3 %.