Seit Installierung der ersten Anlage in Wien auf der A 22 Donauufer Autobahn im Kaisermühlen-Tunnel im September 2003 gab es keinen tödlichen Unfall mehr wegen zu hoher Geschwindigkeit. Insgesamt sind die Unfälle dort um 50 % zurückgegangen.
Derzeit sind vier Streckenabschnitte (Kaisermühlen-Tunnel, A 2 Süd Autobahn zwischen Krumbach und Grimmenstein und in den beiden Tunnel Ehrentalerberg/A 2 in Kärnten und Plabutsch/A 9 Pyhrn Autobahn) mit Section Control Anlagen ausgestattet. Auch in diesen Abschnitten zeigen die Unfallzahlen einen Rückgang um durchschnittlich 50 %. Im Grazer Plabutschtunnel fällt die Bilanz besonderen positive aus: Vor Einrichtung der Überwachung gab es fünf tödliche Unfälle wegen Schnellfahrens, seit der Einführung der Section Control im Jahr 2011 keinen derartigen Unfall mehr.
„Diese Anlagen sind zwar nicht billig, aber jede stationäre, also fixe Anlage, ist eine nachhaltige Investition in die Verkehrssicherheit, sagt Asfinag-Vorstand Alois Schedl. Noch heuer wird der Tunnel Bindermichl auf der der A 7 Mühlkreis Autobahn ebenfalls mit einer fixen Section Control Anlage ausgestattet. Die Asfinag verfügt auch über zwei mobile Anlage, die bei zur Überwachung großer Baustellen dienen. "Eine totale Überwachung des Autobahnnetzes ist nicht geplant. wir setzen auf die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer und investieren daher auch verstärkt in bewusstseinsbildende Maßnahmen“.
